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Gregor Louisoder Umweltstiftung Ansprechpartner Claus Obermeier Brienner Straße 46 80333 München
Telefon 089/54212142 Telefax 089/52389335 eMail info@umweltstiftung.com Internet: http://www.umweltstiftung.com
Preis: Förderpreis Umweltjournalismus
Dotierung: Der Förderpreis Umweltjournalismus ist mit insgesamt 10.000 € dotiert. Über die Aufteilung des Preisgeldes auf bis zu drei Preisträger entscheidet die Jury.
Termine: Nächste Preisverleihung: Juni 2007 (Bewerbungsschluss ist der 1. März 2007)
Teilnehmer:
Der Förderpreis Umweltjournalismus wird alle zwei Jahre vergeben. Teilnahmeberechtigt sind alle Journalistinnen und Journalisten, die im Vorjahr Beiträge zum Thema Umwelt- und Naturschutz in einer deutschsprachigen Tageszeitung veröffentlicht haben. Bewerbungsgrundlage sind die abgedruckten Beiträge (längere Einzelbeiträge oder Artikelserien) des Bewerbers, sie müssen bis 1. März zusammen mit einem kurzen Lebenslauf bei der Gregor Louisoder Umweltstiftung eingereicht werden. Die so dokumentierte journalistische Arbeit sollte sich mit Brennpunkten des Umwelt- und Naturschutzes in Deutschland (z.B. Risikotechnologien, Ökologische Steuerreform) oder der Region (Verkehrsplanungen, Eingriffe in den Naturhaushalt, Siedlungsentwicklung etc.) auseinandergesetzt haben. Ausgeschlossen sind Beiträge in Betriebs- oder Verbandszeitschriften, der Fachpresse und Büchern.
Jury:
Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, bestehend aus Vertretern der Stiftung sowie einem Umweltjournalisten, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Preis wird jeweils im Juni in feierlichem Rahmen in München vergeben.
Preisverleihung für: PR-Artikel oder Hintergrundrecherche ? In der Berichterstattung über umweltpolitische Brennpunkte sind aufwändig recherchierte Hintergrundbeiträge, die sich kritisch und kompetent mit
dem Thema auseinandersetzen, in den deutschen Tageszeitungen nicht selbstverständlich. Dies liegt auch an dem immer stärker werdenden Kostendruck in den Printmedien: An Stelle ausreichend qualifizierter Redakteure
und Fachjournalisten müssen freie Mitarbeiter über komplexe und anspruchsvolle Themen berichten, oder es werden Presseinformationen aus Politik und Wirtschaft ohne kritische Bearbeitung abgedruckt.Dabei wird nach
Ansicht der Gregor Louisoder Umweltstiftung die Bedeutung der Tageszeitungen für den Umweltschutz immer wichtiger: Die meisten Bürger verfügen nicht über die fachliche Vorbildung, die entsprechende Zeit und die
nötigen Hintergrundinformationen, um sich über die Umweltauswirkungen von Grossprojekten (z.B. Autobahnplanungen) oder komplexen politischen Entscheidungen (z.B. Ökosteuer) eine eigene Meinung bilden zu können.
Daher nehmen entsprechende Beiträge in den Massenmedien eine zentrale Rolle in der Willensbildung der Bevölkerung ein. Sie müssen auch einen Gegenpol zu der Naturnutzerlobby bilden, die mit hohem finanziellem und
personellem Aufwand für direkte und indirekte Werbung (PR-Texte) Ihre Positionen in die Öffentlichkeit trägt und so enormen Einfluss auf die Umweltpolitik gewonnen hat.
Der Förderpreis Umweltjournalismus Aus diesen Gründen möchte die Gregor Louisoder Umweltstiftung Journalistinnen und Journalisten, die sich mit kompetenten und kritischen Beiträgen außergewöhnlich für den
Umweltschutz engagiert haben, mit einem Förderpreis unterstützen. Mit der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit soll für eine engagierte, kompetente und kritische Berichterstattung - auch in Zeiten großen
Rationalisierungsdrucks - in den Tageszeitungen geworben werben.
Letzte Änderung / last modified: 24. November 2005
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